
| Bearbeitungsmöglichkeiten |
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Das innovative Verfahren von DeguDent ermöglicht die Fertigung von einfachen und hochkomplexen Bauteilen mit einer Länge von max. 75 mm und einem Durchmesser von max. 100 mm ohne weitere mechanische Bearbeitung (Schleifprozesse) nach dem Sinterprozess. Feinmechanische Präzision mit Toleranzen von 0,005 bis 0,01 mm und hohe Oberflächengüte (Ra = 0,25 µm) sind dabei gegeben. Allenfalls für Gleitflächen sind im Bedarfsfall noch Polierarbeiten durchzuführen. Durch die frästechnische Herstellung sind Gewinde und feinste Bohrungen ebenso darstellbar wie Freiflächen und geometrischer Extremitäten im Sinne von großen Wanddickenunterschieden. Mit den Bearbeitungsmöglichkeiten von DeguDent können Ingenieure und Techniker, was den Einsatz von Keramik anbelangt, konstruktiv in ganz neue Richtungen denken. So ist zum Beispiel das Verschrauben eines Keramik-Bauteils mit einem Maschinenelement aus Stahl oder Guss möglich, um hoch belastete Zonen vor Verschleiß zu schützen. Das Fertigungsverfahren von DeguDent ist überdies sehr flexibel und geeignet sowohl zur Herstellung von Serienbauteilen in größeren Stückzahlen wie auch von Entwicklungsmustern, da keine Investitionen in teure Formenkosten anfallen wie sie für keramischen Spritzguss oder Pressverfahren erforderlich sind. Auf Vorversuche mittels Rapid Prototyping kann ebenfalls verzichtet werden. |

